21. Wilwarin Festival 2018

21. Wilwarin Festival 2018

Vor drei Jahren hat es mich zum erste Mal zum Wilwarin Festival verschlagen, und ich muss sagen, ich habe mich verliebt. In den derben, herzlichen und raubeinigen Humor der Menschen aus dem Norden, in ein Line-Up wo ein jeder seine Perle findet, oft ganz unerwartet, und in die Location mitten in einem Wäldchen, wo lediglich die Main-Stage nicht selbst gebaut ist. Und so zog es mich auch dieses Jahr, einmal wieder bei bestem Wetter zum Wilwarin Festival.

In diesem Jahr bin ich bereits am Dienstag Abend angereist. Zum einen um mehr vom Treiben hinter den Kulissen zu erfahren und zum anderen um die Menschen die hinter diesem Festival stecken ein wenig mehr kennen zu lernen. Die ersten Helfer sind schon ca. 2 Wochen vorher auf dem Platz und arbeiten daran anderen Menschen zwei Tage Freude zu bereiten. Da wird jeden Tag bei Hitze, Staub und Sägespänen geschwitzt und geschuftet und Abends bei Lagerfeuer und Bier die, die nächsten Tage, anstehenden Arbeiten besprochen. So sehr sich das nach Lagerfeuerromantik und Abenteuer anhört, und manch mal auch ist, sollte man nicht die harte Arbeit und die schaflosen Nächte dahinter vergessen. Die Veranstalter vom Wilwarin haben das Glück das Sie ein Gelände haben wo Sie die Bauten stehen lassen können und nicht wie bei den meisten Festivals alles rückbauen müssen. So ist es Möglich dem Gelände seinen eigenen Charme durch selbstgebauten Floor’s, Getränkeständen und Gebäuden zu geben. Viel neues wird erschaffen, viel altes restauriert und neu gestaltet.

Wo es in den letzten beiden Jahren vornehmlich die Musik und die Atmosphäre war die mich gefesselt hat so sind es in diesem Jahr die Menschen gewesen. Poeschelle der 62 Jährige Tattoo-Artist der einfach wundervolle Bilder für die Second-Stage gemalt hat, Manu der Schweine Bauer der die Dixies säubert und mir stolz davon erzählt wieviel Respekt Ihm die Besucher zollen, Tobi der Platzwart, Hausmeister, Retter in der Not und Herr und Meister aller schweren Geräte, Jörg den Nippelmaler, Künstler Handwerker, Janina, Caro, Jojo, Adele, Diersch, Arnulf, Astrid der Grill-Chief dessen Namen ich nicht weiß und all die anderen unerwähnten Menschen….es hat viel Freude gemacht….und ich habe viel über Film-Zitate gelernt ;-).

Willkommen im Fledermaus Land!